shortcuts:

visions: 1/2001

"Es scheint, als würde sich die Gitarrendampfwalze
verselbständigen und Musiker und Hörer einfach mitreißen.
Diese Urgewalt, die kaum zu kontrollieren und kanalisieren scheint...
ausschließlich schwer groovende Rohmasse,
die sich langsam, aber unaufhaltsam im Song steigert
und nicht selten in einem intensiven Massaker der Instrumente endet.
Die gute alte Noiserockschule..."


noize: 1/2001

"Hier wird aus den bestehenden Möglichkeiten tatsächlich eine
eigene, nuancenreiche Geschmacksrichtung kreiert, die immer
wieder Lust auf mehr macht. Vor allem der beigelegte Nachtisch
namens „Slow Devotion“ ist so mächtig wie 100 Portionen Mousse
Chocolade niemals sein werden.
Jeder Genießer kraftvoller Speisen sollte sich diesem
Ohrenschmaus hingeben!"


hammer: 2/2001

"Bitter Orange ist ein treffender Albumtitel,
denn bei allem wohligen Gekitzel im Harmoniezentrum des Gehirns
bleibt doch der bittere Geschmack einer Welt, die eher nach Asche
und Schmutz denn nach künstlichem Erdbeeraroma schmeckt,
auf der Zunge zurück.
Diese CD ist ein Rohdiamant,
fantastische Passagen wechseln sich
mit vorhersehbaren Lärmeruptionen ab,
aber letzlich kann das Fazit nur lauten:
Gut, dass es solche Bands gibt
und dass sie Platten machen dürfen...."


persona non grata: 3/2001

Das Label, der Produzent, der Sound. Noise.
Obwohl es ungerecht wäre; Dragster auf ihr Umfeld zu reduzieren.
Nein, dazu sind sie einfach zu eigenständig.
Auch im BluNoise-Kosmos. "Bitter Orange" ist natürlich
eine anachronistische Platte oder ist Noise mittlerweile
auf dem Weg zur Zeitlosigkeit? Es könnte sein.
Und Dragster sind die Dampfmaschine, die den Zug treibt.


docRock-show: 2/2001

... die Rhythmen sind viel zu vertrackt,
um sofort ins Ohr zu gehen.
Es gibt immer wieder Soundspielereien
die den Hörer aufhorchen, aber auch ratlos lassen.
Offensichtlich haben Dragster irrsinnigen Spaß
an schrägen Dissonanzen.
Die Gitarren verschwinden in einem Meer an Klang,
sind aber dennoch dominant und immer bemerkbar.
Eine Sound-Wand, die immer wieder
durch unerwartete Breaks oder Stopps aufgerissen wird.
Auf 'Bitter Orange' gibt es wahnsinnig viel zu entdecken.
Wer einen positiven Beitrag zur Diskussion um das angeblich
sich zur Zeit totlaufende Genre des Alternative Rock sucht,
hat hier ein gewichtiges Argument in der Hand.


trust: 1/2001

Neben den bekannteren Bands aus den BluNoise-Kreisen,
wie ULMe, Blackmail, Scumbucket et al. gibt es an
das erwähnte Label gekoppelt noch einen ganzen Haufen
Leute, die sich den in diesen Zusammenhängen gepflegten
Styles zwischen Helmet, Barkmarket und Nirvana widmen.
Dragster haben ihr Album gemeinsam mit Guido Lucas
und Kurt Ebelhäuser aufgenommen und passen
hervorragend ins Programm.


Uncle Sally's Magazine: 1/2001

Dragster bieten Slidegitarren, handeln mit Keyboards
und wuchern mit Feedback. Debile Soundcollagen,
mal ganz vom Hang zur Melancholie ergriffen,
dann im nächsten Moment, wieder krass donnernd
wie eine Planierwalze, die keine Gefangenen macht.
Dragster klimpern und schrubben sich den Weg frei,
zu einer aktuellen Bestandsaufnahme des deutschen NoiseRocks.
Das Schmackhafte an "Bitter Orange"
ist die Auswahl an verschiedenen Sounds.
Das Erbe der verblichenen ULMe anzutreten ist kein leichtes,
aber immerhin steht man schon im selben Stall.


inMusic: 12/2000

"Eruptiv, mächtig und fiebrig
ergießen sich die Noisegrooves bei Dragster,
die mit 'bitter orange' eine absolut fette Produktion
durch den Boxenkanal schieben..."


prinz: 6/2000

"Guter blauer Krach.
Dragster selbst bezeichnen ihren Sound als Noisegroove.
Der Name bezieht sich auf die Dragster-Rennen,
Riesen-Autos mit Riesen-Reifen irre schnell losrasen,
um nach vierhundert Metern mit einer
Stichflamme aus dem Motor kaputtzugehen.
Ja, ganz ähnlich klingt die Musik von Dragster..."


brokensilence: 12/2000

"Und wieder eine Band aus Koblenz,
deren Namen man sich merken sollte.
Wer es noch nicht weiß: Koblenz ist die Stadt,
aus der mehr und mehr immer bessere Platten solcher
in der deutschen Gitarrenlandschaft absolut herausragenden,
eigenständigen und bemerkenswerten Bandswie Blackmail,
Scumbucket, Dazerdoreal etc. kommen.
...Und überhaupt ist 'Bitter Orange' ein Brocken von
erstaunlicher Spannweite geworden, denn die vier Dragsters
lassen es auf der einen Seite Gitarrendampfwalzen-mäßig
richtig fies und noisig krachen, auf der anderen werden
aber auch ruhigere, teils ziemlich spacige,
nicht selten auch von Keys unterlegte Stücke präsentiert..."




bandhistory:




Mit einer
ungewöhnlich fetten
ersten Aufnahme
im hauseigenen Studio des
Ex-Toxoplasma-Sängers
Jürgen 'Wally' Walldorf
machten DRAGSTER bereits
1998 auf sich aufmerksam.
Die 25-minütige Debüt-EP
'strip sounds' kommt mit
8 Spuren aus und schiebt
dabei so manche aufwendigere
Produktion locker
von der Straße.
Damit war der Grundstein
für eine sehr eigenständige
und äußerst energiegeladene
Soundwand gelegt,
die in 'bitter orange'
eine konsequente
Weiterentwicklung
findet.

Inzwischen
sind Dragster
auf dem Troisdorfer
Blu-Noise-Label
und der neue Tonträger
"Bitter Orange"
wurde am 01.12.2000
veröffentlicht.
Die ca. 50 Minuten
lange Tour durch Sound,
Wahnsinn, Melancholie,
Wut und Leidenschaft
bekommt ihr hier
oder fragt euren
Plattendealer.




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